Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Was versteht man unter der betrieblichen Altersvorsorge (bAV)?

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine private Zusatzrentenversicherung. Für den Arbeitnehmer gibt es dabei zwei Möglichkeiten: Zum einen gibt es die klassische arbeitgeberfinanzierte bAV, bei der der Arbeitgeber die Beiträge allein übernimmt. Oder aber, Arbeitnehmer setzen Teile ihres Bruttogehalts für die bAV ein.  (Entgeltumwandlung).

Welcher Betrag der betrieblichen Altersvorsorge kann (steuerfrei oder abgabenfrei) angespart werden?

Monatliche Auszahlung oder einmalige Kapitalauszahlung?

Seit dem 01.01.2020 sind bis zu 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung West (BBG) steuerfrei, jährlich bis zu € 6.624,- oder monatlich € 552,-. Sozialabgabenfrei sind davon nur 4 Prozent der BBG, das sind jährlich € 3.312,- oder monatlich € 276,-. Es gibt eine BBG West und Ost. Für alle AN in Deutschland gilt die BBG West bei der bAV.

Neben der monatlichen Auszahlung ist es auch möglich, dass man sich die betriebliche Altersversorgung auf einen Schlag auszahlen lassen kann. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass die anfallende Besteuerung höher sein kann.

Warum lohnt sich eine bAV für den Arbeitnehmer?

Positive Auswirkungen aufgrund von Gesetzesänderungen

Einen Plan B zu haben, ist immer gut. Das gilt auch für die Finanzierung im Alter. Die bAV kann dabei eine gute Zusatzvorsorge sein. Bereits seit 2002 haben Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, Anteile ihres Bruttolohns in einen bAV-Vertrag einzuzahlen. Auf Nachfrage muss der  Arbeitgeber einen solchen Vertrag anbieten.

Seit 2017 gibt es in Deutschland das Betriebsrentenstärkungsgesetz. Dabei handelt es sich um ein steuer-und sozialrechtliches Reformpaket. Der Gesetzgeber verfolgt damit das Ziel einer besseren Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung. Die Neuregelungen gelten grundsätzlich ab dem 1. Januar 2018.

Bei neuen Verträgen müssen Arbeitgeber seit 2019 15 Prozent Zuschuss auf die Beiträge der Mitarbeiter geben. Ab 2022 müssen Arbeitgeber auch bereits bestehende Verträge bezuschussen.

Eine weitere Gesetzesänderung gab es 2019. Seit Anfang des Jahres 2020 zahlen Betriebsrentner auf die ersten 160,- monatlicher Rente keine Krankenkassenbeiträge mehr. Erst ab € 161,- werden diese fällig. Zusammen mit dem obligatorischen Arbeitgeberzuschuss lohnt sich die Betriebsrente jetzt deutlich früher.

Welcher Betrag der betrieblichen Altersvorsorge kann (steuerfrei oder abgabenfrei) angespart werden?

Seit dem 01.01.2020 sind bis zu 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung West (BBG) steuerfrei, jährlich bis zu € 6.624,- oder monatlich € 552,-. Sozialabgabenfrei sind davon nur 4 Prozent der BBG, das sind jährlich € 3.312,- oder monatlich € 276,-. Es gibt eine BBG West und Ost. Für alle AN in Deutschland gilt die BBG West bei der bAV.

Monatliche Auszahlung oder einmalige Kapitalauszahlung?

Neben der monatlichen Auszahlung ist es auch möglich, dass man sich die betriebliche Altersversorgung auf einen Schlag auszahlen lassen kann. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass die anfallende Besteuerung höher sein kann.

Warum lohnt sich eine bAV für den Arbeitnehmer?

Einen Plan B zu haben, ist immer gut. Das gilt auch für die Finanzierung im Alter. Die bAV kann dabei eine gute Zusatzvorsorge sein. Bereits seit 2002 haben Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, Anteile ihres Bruttolohns in einen bAV-Vertrag einzuzahlen. Auf Nachfrage muss der  Arbeitgeber einen solchen Vertrag anbieten.

Seit 2017 gibt es in Deutschland das Betriebsrentenstärkungsgesetz. Dabei handelt es sich um ein steuer-und sozialrechtliches Reformpaket. Der Gesetzgeber verfolgt damit das Ziel einer besseren Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung. Die Neuregelungen gelten grundsätzlich ab dem 1. Januar 2018.

Positive Auswirkungen aufgrund von Gesetzesänderungen

Bei neuen Verträgen müssen Arbeitgeber seit 2019 15 Prozent Zuschuss auf die Beiträge der Mitarbeiter geben. Ab 2022 müssen Arbeitgeber auch bereits bestehende Verträge bezuschussen.

Eine weitere Gesetzesänderung gab es 2019. Seit Anfang des Jahres 2020 zahlen Betriebsrentner auf die ersten 160,- monatlicher Rente keine Krankenkassenbeiträge mehr. Erst ab € 161,- werden diese fällig. Zusammen mit dem obligatorischen Arbeitgeberzuschuss lohnt sich die Betriebsrente jetzt deutlich früher.

bAV attraktiv auch für Mitarbeiter mit geringerem Verdienst

Lange Zeit war ein großer Nachteil der Betriebsrente, dass eine spätere Rente auf die Grundsicherung angerechnet wurde. Was bedeutete, wer im Alter auf staatliche Unterstützung angewiesen war, hatte umsonst gespart. Eine Gesetzesänderung 2018 änderte dies. Bei geringer zu erwartender Rente, kann die bAV also zusätzlich vorsorgen.

Wechsel der Arbeitsstelle

Steht ein Jobwechsel an, ist es grundsätzlich möglich die betriebliche Altersvorsorge (bAV) zu seinem neuen Arbeitgeber mitzunehmen. Wichtig dabei ist nur, dass die Mitnahme innerhalb eines Jahres nach Wechsel erfolgen muss.  Die Konditionen müssen dann aber gegebenenfalls angepasst werden, da der neue Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet ist die gleichen Zuschüsse zu zahlen wie der bisherige Arbeitgeber. 

Es ist möglich, dass der neue Arbeitgeber den bestehenden bAV-Vertrag übernimmt oder das angesparte Kapital in das unternehmenseigene Versorgungssystem überträgt. Oft ist es auch möglich, den Status auf ruhend zu setzen oder den Vertrag privat weiterzuführen. Dann muss nur beachtet werden, dass die Steuervorteile wegfallen können.

vyble® berechnet Ihre bAV

Ein Videoausschnitt zur Bearbeitung der Daten zur betrieblichen Altersvorsorge

Mit dem bAV-Konfigurator von vyble® können Berechnungsmodelle konfiguriert und in Echtzeitvorschau auf der Entgeltabrechnung ausgegeben werden. Mitarbeiter sind damit bestens informiert über die Auswirkungen auf ihre monatliche Gehaltsabrechnung und können die Eigenbeteiligung so auf ihre individuellen Umstände entsprechend zuschneiden.

Wird ein Vertrag über die betriebliche Altersvorsorge in der vyble® Plattform erstellt und in der Mitarbeiterakte hinterlegt, so wird automatisch die dazugehörige Lohnart in den Benefits erzeugt und für die Payroll berücksichtigt. Systemseitig werden die SV-Grenzen automatisch berücksichtigt, somit sind sämtliche notwendigen Informationen für Ihre Abrechnung sofort für Sie bereitgestellt.

Machen Sie die Auswirkungen der bAV für ihre Mitarbeiter mit vyble® transparenter

Mit einem Klick in die Mitarbeiterakte unter der Kachel bAV wird der angelegte Vertrag mit der Durchführung der Finanzierung angezeigt.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass die Inhalte dieser Seite keine Beratung in rechtlichen Fragen darstellen. Trotz sorgfältiger Recherche können wir keine Haftung für rechtlich relevante Inhalte übernehmen. Bei Fragen empfehlen wir Ihnen, einen Juristen zu konsultieren.