Elektromobilität und E-Bikes

Ratgeber

Elektromobilität und
E-Bikes

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Elektromobilität und E-Bikes

Die Welt ist im Wandel – das gilt auch für unsere Art der Fortbewegung. Elektronische Alternativen gibt es mittlerweile bei verschiedensten Fortbewegungsmitteln – egal ob E-Bike, E-Roller oder E-Auto. Alles was es für Sie als Arbeitgeber zum Thema Elektromobilität zu wissen gibt, finden Sie hier.

 Sophie Wiese

Sophie Wiese

Head of Customer
Success und Payroll

Sophie ist Payroll-Expertin, leitet den Bereich Lohn- und Gehaltsabrechnung und hat maßgeblich zur Gründung von vyble® beigetragen.

Was ist Elektromobilität?

Der Begriff Elektromobilität bzw. E-Mobilität umfasst jede Art von Fortbewegung durch elektrische Antriebe:

  • Elektroautos zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht durch Kraftstoffe wie Diesel, Sprit und Benzin, sondern mit Strom angetrieben werden. Damit hat Elektromobilität das Potential, den Verkehr der Zukunft CO2-neutral und nachhaltiger zu gestalten.
  • E-Bikes, auch Elektrofahrräder oder Pedelecs genannt, sind mit einem Akku ausgestattete Fahrräder. Der Antrieb eines E-Bikes wird, wie bei normalen Fahrrädern, durch das Treten der Pedale ausgelöst, aber durch den Elektroantrieb unterstützt. Die Leistung des Motors von E-Bikes ist in Europa auf maximal 250 Watt beschränkt, die Fahrgeschwindigkeit auf maximal 25 km/h.
  • Elektroautos zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht durch Kraftstoffe wie Diesel, Sprit und Benzin, sondern mit Strom angetrieben werden. Damit hat Elektromobilität das Potential, den Verkehr der Zukunft CO2-neutral und nachhaltiger zu gestalten.
  • E-Bikes, auch Elektrofahrräder oder Pedelecs genannt, sind mit einem Akku ausgestattete Fahrräder. Der Antrieb eines E-Bikes wird, wie bei normalen Fahrrädern, durch das Treten der Pedale ausgelöst, aber durch den Elektroantrieb unterstützt. Die Leistung des Motors von E-Bikes ist in Europa auf maximal 250 Watt beschränkt, die Fahrgeschwindigkeit auf maximal 25 km/h.

Elektromobilität: Welche Gesetze gelten in Deutschland für Diensträder und -wagen?

Im Juni 2015 verabschiedete die deutsche Regierung das Elektromobilitätsgesetz (EmoG), um die Verkehrswende zu unterstützen. Im Bezug auf Dienstrad und Dienstwagen sind folgende Regelungen am wichtigsten:

Regelungen zur Besteuerung von Diensträdern und -wagen

Seit November 2012 gilt das Dienstwagenprivileg (1 %-Regelung) auch für Fahrräder und E-Bikes. Das heißt, Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern auch Fahrräder oder E-Bikes in Form einer Gehaltsumwandlung anbieten. Die jeweiligen Mitarbeiter verzichten im Gegenzug auf den entsprechenden Anteil ihres Bruttoentgelts und sparen dadurch Steuern. Bitte beachten Sie auch die weiteren Regelungen zu Leasing, Überlassung, Übereignung und Aufladen von E-Bikes als Dienstrad.

Steuerliche Regelungen zum Aufladen am Arbeitsplatz

Seit Januar 2017 gilt das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr (§ 3, Nr. 46 EStG). Es regelt, dass Mitarbeiter alle Arten von E-Bikes sowie E-Autos steuerfrei beim Arbeitgeber aufladen können, sofern dieser die entsprechenden Ladevorrichtungen zur Verfügung stellt.

Steuerliche Regelungen zum privaten Aufladen eines Elektro-Dienstwagens

Für das elektrische Aufladen des Firmenwagens beim Mitarbeiter gelten ab 2021 und bis Ende 2030 monatliche Pauschalen.

Falls es zusätzliche Lademöglichkeiten beim Arbeitgeber gibt:

  • € 30,- pro Monat für Elektrofahrzeuge (bis 2020: € 20,-),
  • € 15,- pro Monat für Hybridelektro-
    fahrzeuge (bis 2020: € 10,-).

Falls es keine zusätzlichen Lademöglichkeit beim Arbeitgeber gibt:

  • € 70,- pro Monat für Elektrofahrzeuge (bis 2020: € 50,-),
  • € 35,- pro Monat für Elektrohybrid-
    fahrzeuge (bis 2020: € 25,-).

Es gelten weitere steuerliche Regelungen zum Aufladen eines Elektrofahrzeugs im Betrieb und zu Hause – z. B. wenn es sich um das private E-Auto eines Arbeitnehmers handelt.

Wie können Unternehmen von Elektromobilität profitieren?

Die oben genannten Regelungen erleichtern den Zugang zu E-Autos, E-Bikes und Ladestationen für Elektrofahrzeuge und machen sie auch für Unternehmen und deren Mitarbeiter immer attraktiver. Unternehmen können vor allem 
in drei Bereichen von E-Mobility profitieren:

vyble® Icon: Ersparnis

Das Image des Unternehmens verbessern

Anders als Pkw mit Verbrennungsmotoren tragen Elektroautos und Elektrobikes nicht zur Klimaerwärmung bei – noch nachhaltiger sind sie, wenn ihr Strom aus erneuerbaren Energiequellen bezogen wird. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern als Benefit E-Autos oder E-Bikes als Dienstfahrzeuge anbieten, werden als innovativ wahrgenommen und zeigen, dass ihnen Werte wie Nachhaltigkeit und Gesundheit am Herzen liegen. Das steigert das Identifikationspotential für Mitarbeiter und schafft Anreize bei qualifizierten Fachkräften.

vyble® Icon: Nachhaltigkeit

Geldwerte Vorteile für die Mitarbeiter schaffen

E-Autos eignen sich optimal als Dienstwagen bzw. E-Bikes als Dienstrad. Wie oben beschrieben, können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern diese in Form einer Gehaltsumwandlung anbieten und ihnen dadurch steuerliche Vorteile gewähren. Zusätzlich oder alternativ können Unternehmen Parkplätze mit Ladesäulen zur Verfügung stellen, an denen Mitarbeiter ihre Fahrzeuge günstig oder kostenlos aufladen können. Besonders E-Bike-Stellplätze und -Ladestationen lassen sich schnell und platzsparend einrichten.

vyble® Gesundheit fördern

Mit E-Bikes die Gesundheit fördern

Mitarbeiter, die sich regelmäßig bewegen oder sogar mit dem Rad zur Arbeit fahren, sind im Schnitt gesünder und zufriedener. Daher stellen Diensträder einen guten Beitrag für das betriebliche Gesundheits­management dar – besonders E-Bikes: Denn diese eignen sich auch perfekt für untrainierte Radfahrer und für relativ weite oder steile Wege. Kombiniert mit anderen zeitgemäßen Gesundheits­maßnahmen wie höhenverstellbaren Schreibtischen oder bewegten Mittagspausen leisten E-Bikes einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheit der Mitarbeiter und führen insgesamt zu mehr Zufriedenheit.

Gesünder und fitter durch E-Bikes

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Mit E-Bikes können Unternehmen auf einen Schlag von allen Vorteilen der E-Mobility profitieren: Denn im Gegensatz zu E-Autos fördern E-Bikes zusätzlich die Gesundheit und Fitness der Mitarbeiter.

Radfahrer sind weniger krank

Der Arbeitsweg eignet sich hervorragend dafür, eine gesunde Routine zu etablieren. Das zeigt eine Studie an der Universität in Frankfurt am Main, veröffentlicht in „Mobilität und Gesundheit” (2016) von Juliane Kemen: Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsweg aktiv gestalten und mit dem Fahrrad kommen, haben ein Drittel weniger Krankheitstage als Menschen, die mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen.

E-Bike-Besitzer fahren auch im Alltag mehr Rad

Eine Studie im Bereich Sport- und Gesundheitsmanagement an der TU München von 2019 belegt: Über 70 % der Mitarbeiter, die über ein Dienstrad verfügen, fahren seltener mit dem Auto und häufiger mit dem Rad zur Arbeit. 80 % von ihnen fahren sogar in der Freizeit häufiger RadEine Studie aus Norwegen weist darauf hin, dass Besitzer von E-Bikes sogar mehr Rad fahren als Besitzer nicht-elektronischer Fahrräder.

Wie kann ich meinen Mitarbeitern E-Bikes anbieten?

Damit Unternehmen ihren Mitarbeitern schnell und einfach Diensträder zur Verfügung stellen können, hat vyble® das Jobbike Programm gestartet: Mit nur wenigen Klicks aktiviert der Arbeitgeber das Programm für den jeweiligen Mitarbeiter. Dieser kann dann kostengünstig ein E-Bike leasen. Die Leasingraten und Versicherungsbeiträge übernimmt entweder der Arbeitgeber oder sie werden anhand einer Umwandlung vom Bruttogehalt des Mitarbeiters abgeführt. Die vyble® HR-Plattform berücksichtigt alles automatisch in der Payroll. Nach Ablauf der Leasingdauer kann der Mitarbeiter das E-Bike zum Restwert erwerben.

Von den Vorteilen der Elektromobilität profitieren

Jetzt das vyble® Jobbike Programm aktivieren und mit wenigen Klicks die Gesundheit und Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter ankurbeln.

Bitte beachten Sie, dass die Inhalte dieser Seite keine Beratung in rechtlichen Fragen darstellen. Trotz sorgfältiger Recherche können wir keine Haftung für rechtlich relevante Inhalte übernehmen. Bei Fragen empfehlen wir Ihnen, einen Juristen zu konsultieren.

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