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Sachbezüge

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Mitarbeitervorteile: Sachbezugskarte

Mitarbeiterbindung- und Motivation ist in Zeiten des Fachkräftemangels wichtiger denn je. Sachbezüge sind dabei eine attraktive Möglichkeit das Nettogehalt Ihrer Mitarbeiter zu erhöhen. Was es bei dem Thema zu beachten gibt, erfahren Sie hier von mir.

 Sophie Wiese

Sophie Wiese

Head of Customer
Success und Payroll

Sophie ist Payroll-Expertin, leitet den Bereich Lohn- und Gehaltsabrechnung und hat maßgeblich zur Gründung von vyble® beigetragen.

Was sind Sachbezüge?

Unter einem Sachbezug versteht man Leistungen oder Güter, die vom Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zur Verfügung gestellt werden. Wichtig dabei ist, dass es sich nicht um Barlohn also keine Barauszahlung handelt. 

Wie werden Sachbezüge versteuert?

Bis zu einem Betrag von € 44,- monatlich sind Sachbezüge steuerfrei: Das ist die sogenannte € 44,- Freigrenze. Dies gilt wenn die Sachbezüge zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Wird diese Freigrenze überschritten, ist der komplette Betrag zu versteuern. Die Besteuerung erfolgt dabei nach dem EstG. Eine Übertragung/ Anrechnung für andere Monate ist dabei nicht möglich.

Was ist ein Sachbezug?

Sachbezüge oder Sachzuwendungen sind geldwerte Vorteile zusätzlich zur ohnehin vereinbarten Leistung oder zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn, und Geschenke, die nicht in Geld bestehen (z. B. eine Reise). Diese sind pauschal zu versteuern, und auch SV-pflichtig für den Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Es ist auch möglich, dass der Arbeitgeber die SV für den Arbeitnehmer übernimmt. 

Ein Sachbezug des Arbeitgebers ist bis zu € 60,- steuerfrei, wenn er anlässlich eines persönlichen Ereignisses an Mitarbeiter ausgegeben wird.

Was fällt unter den 44 Euro Sachbezug?

Auch Tankgutscheine, Zeitungsabonnements, Stromkosten, Internetkosten oder Kosten für das Fitnessstudio können als Sachbezüge abgerechnet werden. Allerdings nur im Wert von € 44,- pro Monat und in Form eines gebundenen Gutscheins oder als Direktleistung des Arbeitgebers.  Eine Kostenrückerstattung ist nicht möglich (Abrechnung über eingereichte Quittungen).

Seit einer Gesetzesänderung Anfang des Jahres gelten Gutscheine oder Geldkarten nur noch als Sachbezug, wenn diese (in geschlossenen Systemen) ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen im Inland berechtigen. Eine Barauszahlung ist dabei nicht möglich.

Sachbezugskarte: steuerfreie Zuschüsse vom Arbeitgeber im Pocketformat

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Bitte beachten Sie, dass die Inhalte dieser Seite keine Beratung in rechtlichen Fragen darstellen. Trotz sorgfältiger Recherche können wir keine Haftung für rechtlich relevante Inhalte übernehmen. Bei Fragen empfehlen wir Ihnen, einen Juristen zu konsultieren.

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