Haben Tankgutschein und Essenmarken ausgedient?
Was Sie über Prämien und Sonderzahlungen wissen sollten.

Besondere Aufmerksamkeit: Sonderzahlung oder einmalige Prämie?

Ist ein Bonussystem heute noch zeitgemäß für die Mitarbeiterpflege?

Gutes Personal ist heute in Zeiten des Fachkräftemangels nicht nur schwer zu finden, sondern auch schwer zu halten. Aufgrund der demografischen Entwicklung und digitalen Transformation sind Unternehmen heutzutage sehr darum bemüht, ihre Arbeitnehmer möglichst positiv zu motivieren und zu binden. Neben allerlei nicht-monetären Annehmlichkeiten sind Lohn und Gehalt und eine leistungsgerechte, attraktive Vergütung immer noch die top Kriterien für die Annahme eines Arbeitsvertrages. Deshalb investieren Arbeitgeber heute nicht nur viel in ihre Mitarbeiterpflege. Besonders beliebt in Sachen Mitarbeitermotivation sind heute smarte Benefits und Sonderlohnarten, die mehr Netto vom Brutto bieten als teure Bonus- oder Prämiensysteme.
(Beispiele finden Sie hier).

Achtung bei einmaliger Prämie! Sonderzahlung kann teuer werden.

Einmalzahlungen wie das bekannte 13. Gehalt, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Provisionen, Prämien oder Mitarbeiterboni sind grundsätzlich steuerpflichtig. Das Sozialversicherungsrecht folgt dem Steuerrecht und somit sind nicht nur erhöhte Steuern, sondern auch SV-Abgaben bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen fällig. Durch die sehr hohen Abzüge und die vergleichsweise geringe Nettoentgelte entsteht trotz Sonderzahlungen Frust. Das muss nicht sein. Korrekt berechnete und richtig umgesetzte freiwillige Sonderzahlungen können als Alternative zum 13. Monatsgehalt über 30 Maßnahmen des Einkommensteuergesetzes nutzen. Viele dieser Sonderlohnarten sind steuerfrei oder werden pauschal besteuert sowie von der SV-Pflicht befreit.

Steuerfreie Sachzuwendung, Zuschuss oder Benefit für Arbeitnehmer

Wenn Sie die Möglichkeiten zur steuerbegünstigten Vergütung über sogenannte individuelle Sonderlohnarten oder Benfits betrachten, erscheinen diese kleinteilig und komplex. Dank unseres Portals und der enthaltenen Algorithmen ist die Berechnung und Umsetzung jedoch wirtschaftlich möglich und wir erschließen das Einkommenssteuergesetz nicht nur für Konzerne, sondern auch für kleine und mittelgroße Unternehmen. Fast 40 Maßnahmen stehen je nach Branche und Mitarbeiterprofil zur Verfügung. Egal ob Sachzuwendungen unter Berücksichtigung der 44-Euro-Freigrenze oder des §37B des EStG oder Zuschüsse für Strom, Internet, Telefon direkt auf das Gehaltskonto - hier geht es nicht nur um Peanuts. Bei richtiger Anwendung sind die deutschen Steuergesetze besser als ihr Ruf. 

Die wichtigsten Vorteile der Sonderzahlung im Überblick:

  • attraktive Entlohnung und Mitarbeitermotivation: 
    mehr Netto vom Brutto durch den Einsatz steuerfreier und steuerbegünstigter Sonderlohnarten und Benefits

  • Verschiedenste Einmalzahlungen möglich:
    Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, Prämien, Provisionen, Mitarbeiterboni etc.
     
  • Essensgutschein, Kindergartenzuschuss, Tankgutschein, Internetpauschale etc. – individuell auswählen, was am besten passt 
  • Mitarbeitermotivation:
    über Firmenbonus oder Prämiensysteme fördern
  • Steuerfreie Sachzuwendungen:
    bis 44 Euro im Monat möglich
  • Besonders einfache und flexible Umsetzung:
    die vyble®
    -Mastercard 

Mit vyble® sind Sonderzahlungen auf Klick erledigt!

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Wie werden Bonuszahlungen versteuert?

Die Sonderzahlung mit vyble®: Wie wird das EStG entschlüsselt und die Steuererklärung vereinfacht?

Einmalbezug: Steuerberechnung kurz erklärt

Einmalzahlungen, so etwa Mitarbeiterboni und Prämien, sind grundsätzlich steuer- und sozialabgabepflichtig. Eine Bonuszahlung beispielsweise gilt dabei nicht als laufender Entgeltbezug, sondern gehört zu den „sonstigen Bezügen“, die Arbeitnehmer einmalig beziehungsweise nicht regelmäßig erhalten. Steuerlich behandelt wird sie, als wäre sie über das Jahr hinweg in gleichmäßigen „Häppchen“ beim Arbeitnehmer eingegangen – auf dieser Basis wird der passende Steuersatz errechnet. Eine gewisse Freigrenze oder besondere, steuerliche Begünstigungen von Prämienzahlungen oder Bonuszahlungen gibt es leider nicht. Allerdings können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern anstelle einer Zahlung von sog. Gehaltsextras oder Benefits wie bspw. Fahrtkostenzuschüsse, Internetkostenzuschüsse bis zu 50 Euro monatlich, Verpflegungszuschüsse bis zu 6,40 Euro täglich, Erholungsbeihilfe oder Sachbezüge in Höhe von bis zu 44 Euro monatlich zukommen zu lassen. Der vyble®–Algorithmus kennt über 30 Maßnahmen, welche von Paragraphen des EStG, Lohnsteuerrichtlinien und Sachbezugsfreigrenzen gedeckt sind. Zusätzlich kann vyble® passende Möglichkeiten zur Umsetzung von Sachbezügen anbieten und diese zum Beispiel mithilfe der vyble®-Mastercard bereitstellen. Dank dieser Art der intelligenten Berechnung von Gehaltsextras werden die Möglichkeiten der Steuergesetze auf Knopfdruck erschlossen. Bei vielen Maßnahmen wie z.B. bei der Erholungsbeihilfe kommt der Arbeitnehmer durch vyble® erst in den Genuss einer Maßnahme, die seit dem ersten Bundeskanzler der BRD, Konrad Adenauer, im Gesetz verankert ist. Bei einigen anderen Benefits (bspw. Fahrtkosten) spart sich der Mitarbeiter die Veranschlagung im Rahmen einer teuren Steuererklärung und erhält die Auszahlung der Vorteile viel früher, automatisch ohne SV und direkt vom Arbeitgeber. 

Sozialabgaben: Das müssen Sie wissen

Die Sozialversicherungsbeiträge für Mitarbeiterboni, Prämien und andere Einmalbezüge werden im Monat ihrer Auszahlung berechnet. Um die genaue Beitragshöhe zu ermitteln, wird der bisherige Lohn beziehungsweise das Gehalt des Kalenderjahres angesetzt. Wichtig zu wissen: Da sich der Arbeitnehmer die Einmalleistung wie bereits erklärt über einen gewissen Zeitraum hinweg zusätzlich zu Lohn oder Gehalt erarbeitet, gilt für sie anteilig die jährliche (sprich nicht die monatliche) Beitragsbemessungsgrenze. Letztere deckelt die Sozialversicherungsbeiträge nach oben hin. Überschreiten das laufende Gehalt bzw. der Lohn zusammen mit der Einmalleistung die Grenze, wird der Beitrag auf Basis des Gesamt-Entgelts ermittelt. Steuerfreie und steuerbegünstigte Gehaltsextras oder Benefits sind in der Regel von der Sozialversicherungspflicht befreit. Eine Ausnahme stellt der §37b des EStG dar. Maßnahmen wie beispielsweise Fahrtkostenzuschüsse, Fehlgeldentschädiung, Verpflegungsmehraufwände, Verpflegungszuschüsse, Zuschüsse für Internet und Telefon, Zahlungen innerhalb der Sachbezugsfreigrenzen oder Werbungeverträge sind sozialversicherungsfrei. Durch die Berechnung und Umsetzung mit vyble® erhält man die Steuer- und SV-Vorteile monatlich auf das Gehaltskonto ausgezahlt (z.B. Internetzuschuss) oder insbesondere bei Sachbezügen (44 € Freigrenze) auf die Mastercard mit gesperrter Bargeldauszuahlung geladen.

Prämien für Mitarbeiter: Beispiele für den Erfolg

„Endlich alles digital – und das auch noch steuer- und SV-abgabenfrei.“     

Jens Hakanowitz Sportlicher Leiter Rostock Seawolves

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Sind Essensmarken steuerfrei?

Mit einem Essensgutschein können es sich Mitarbeiter auf Kosten ihres Chefs schmecken lassen. Einlösbar sind die Essensmarken (bspw. von Sodexo und Partner von vyble®) gewöhnlich etwa in Restaurants, beim Bäcker oder im Lebensmittelgeschäft um die Ecke. Bei dem Zuschuss zum Essen handelt es sich um einen Sachbezug, für den ein bestimmter Wert definiert ist – im Jahr 2019 liegt er für ein Essen bei (pauschal besteuerbaren, SV-freien) 3,30 Euro. Essensmarken dürfen aber bis zu 3,10 Euro mehr umfassen, sprich insgesamt 6,40 Euro. Und die 3,10 Euro sind komplett steuer- und abgabenfrei (vgl. Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.). Wer keine Papiergutscheine wünscht, kann Belege der Mitarbeiter für Verpflegung einreichen lassen und vyble® berechnet die Erstattung von bis zu 6,40 Euro täglich im Rahmen der nächsten Gehaltszahlung. Das sammeln der Belege erfolgt kostenfrei im HR-Portal von vyble® in der Cloud.

Internetpauschale: Sonderzahlung für Vielsurfer

Zu den besonders beliebten Sonderzahlungen gehört auch die sogenannte Internetpauschale oder der Internetzuschuss. Arbeitgeber haben hierbei die Möglichkeit, den privaten Internetanschluss ihres Arbeitnehmers unter gewissen Voraussetzungen mit bis zu 50 Euro monatlich oder 600 € jährlich zu bezuschussen. Hierfür trägt der Arbeitgeber pauschal 25 Prozent pauschale Steuer. Die korrekte Berechnung und ob Nachweispflichten bestehen weiß vyble®. Die Auszahlung kann direkt auf das Gehaltskonto erfolgen oder vyble® vermittelt ein neues Smartphone inkl. Datenflatrate zum Nulltarif.

Kinderbetreuungszuschuss: Arbeitgeber fördern Familien

Mit einem Kindergartenzuschuss haben Unternehmen ein tolles Tool in der Hand, um junge Familien zu unterstützen: Der Zuschuss ist eine steuer- und sozialversicherungsfreie Arbeitgeberleistung – das Unternehmen kann also abgabenfrei die Kindertagesstätten- und Kindergartengebühren (Unterbringung und Verpflegung) übernehmen, egal ob ganz oder teilweise. Ebenfalls wichtig zu wissen beim Kindergartenzuschuss: Lohn beziehungsweise Gehalt bleiben davon unberührt.

On the road again? Tankgutschein und Fahrtkostenzuschuss

Sind die eigenen Mitarbeiter oft beruflich unterwegs oder pendeln, bietet es sich an, sie mittels Tankgutschein und Fahrtkostenzuschuss zu unterstützen. Tankgutscheine etwa können in Form von Sachbezügen unter die monatliche Sachbezugsfreigrenze von 44 Euro fallen, wenn sie dem Arbeitnehmer etwa in Form einer zweckgebundenen Geldleistung überreicht werden – oder über die vyble® Mastercard. Der Fahrtkostenzuschuss für Pendler bietet dem Arbeitgeber wie auch dem Arbeitnehmer Vorteile: Der Arbeitgeber muss darauf zwar 15 Prozent Lohnsteuer zahlen, nicht jedoch Sozialabgaben. Und der Arbeitnehmer hat im Optimalfall mehr Netto vom Brutto übrig (vgl. Karrierebibel).

Werkzeuggeld für alle, die eigenes Werkzeug nutzen

Bringen Handwerker oder zum Beispiel auch Köche im Job ihr eigenes Werkzeug zum Einsatz, dann kann der Arbeitgeber ihnen dafür monatlich bis zu 50 Euro Werkzeuggeld bezahlen, ohne dass dafür Steuer- oder Sozialabgaben fällig werden. Wichtig dabei ist unter anderem, dass genaue Nachweise darüber vorliegen, welche privaten Werkzeuge der Mitarbeiter für welche Arbeiten benutzt hat.

vyble®-Mastercard: steuerfreie Zuschüsse vom Arbeitgeber im Pocketformat

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Im Rahmen des vyble® Benefitservice  können Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern eine vyble® Mastercard zur Verfügung stellen und diese mit den durch die Sachbezugsfreigrenze gedeckten 44 Euro monatlich beladen. Damit enthält die Mastercard also steuerfreie Zuwendungen: Arbeitnehmer können sie im Rahmen des bestehenden Rechts ganz einfach zur Kartenzahlung verwenden, nicht jedoch Bargeld damit abheben. Gemäß § 8 Abs. 2 S. 1 EStG handelt es sich für den Mitarbeiter damit um Einnahmen, die nicht in Geld bestehen. Genau wie ein Gutschein gilt die vyble® Mastercard entsprechend als Sachbezug.                          

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Ob Mitarbeiterboni oder einmalige Prämie: Sonderzahlung an Arbeitnehmer zahlt sich aus

In Sachen Einmalzahlung lässt sich also zusammenfassen: So geht heute Mitarbeitermotivation! Bonussysteme oder Prämiensysteme sind aus einem zeitgemäßen Personalmanagement nicht mehr wegzudenken. Egal, ob Essensgutschein, Kindergartenzuschuss, Tankgutschein und Fahrtkostenzuschuss oder Werkzeuggeld – intelligent eingesetzt, ergänzt eine solche Prämie Lohn oder Gehalt des Arbeitnehmers perfekt. Dank vyble® kann jeder kinderlicht per Knopfdruck Sondervergütungen berechnen und sicher umsetzen. 

Wichtig zu wissen ist natürlich: Wie werden Bonuszahlungen versteuert? Ja, Einmalzahlungen sind steuer- und sozialversicherungspflichtig. Allerdings ist es möglich, sozialversicherungs- und steuerfreie bzw. steuer begünstigte Maßnahme und Sachzuwendungen einzusetzen, die die rechtlichen Rahmen und Sachbezugsfreigrenzen nicht übersteigen. Egal ob bei Neueinstellungen, Gehaltserhöhunge oder Sonderzahlungen als Alternative zum Urlaubs- oder Weihnachtsgeld - vyble® ermöglicht eine wirtschaftliche Berechnung und aufwandsneutrale Umsetzung. Vorteile von 10-15 % oder mehr sind keine Seltenheit.

Besonders flexibel verwendbar sind diese 44 Euro monatlich, wenn Arbeitgeber sie ihren Mitarbeitern in Form einer vyble® Mastercard zur Verfügung stellen. Der Arbeitnehmer kann damit wie mit einer gewohnten Kreditkarte bezahlen, die Sachbezüge also sehr flexibel nach seinen Wünschen einsetzen. Zusätzlich kann die Karte im Design des Arbeitgebers mit bis zu 60 Euro steuerfrei je besonderem Anlass geladen werden. Über den §37b des EStG dürfen auch bis zu 10.000 Euro pro Jahr auf diesen universellen Gutschein für Sachbezüge geladen werden. Wie die Berechnung erfolgt, weiß vyble® und rundet von der Kartenbestellung bis zur Ladung der Geldbeträge den Prozess ab.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass die Inhalte dieser Seite keine Beratung in rechtlichen Fragen darstellen. Trotz sorgfältiger Recherche können wir keine Haftung für rechtlich relevante Inhalte übernehmen. Bei Fragen empfehlen wir Ihnen, einen Juristen zu konsultieren.